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Dublin-Verfahren
Dublin-Verfahren Das Dublin-Verfahren bestimmt innerhalb der Europäischen Union, welcher Staat für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist. Maßgeblich sind vor allem familiäre Bindungen, erteilte Visa, frühere Aufenthalte und die Art der Einreise. Stellt das Bundesamt die Zuständigkeit eines anderen Mitgliedstaats fest, kann es eine Überstellung anordnen. Rechtliche Einordnung Entscheidend sind die gesetzlichen Voraussetzungen und die…
Asylberechtigung
Asylberechtigung Asylberechtigung bezeichnet den Schutz nach Art. 16a des Grundgesetzes für politisch Verfolgte. Sie ist von der Flüchtlingseigenschaft zu unterscheiden, die auf der Genfer Flüchtlingskonvention und dem einfachen Recht beruht. Wegen der Regelungen über sichere Drittstaaten und sichere Herkunftsstaaten ist der verfassungsrechtliche Asylanspruch in der Praxis häufig eingeschränkt. Die Entscheidung trifft das Bundesamt im Asylverfahren….
Internationaler Schutz
Internationaler Schutz Internationaler Schutz ist der unionsrechtliche Oberbegriff für Flüchtlingsschutz und subsidiären Schutz. Er wird Personen gewährt, die in ihrem Herkunftsstaat Verfolgung oder einen ernsthaften Schaden befürchten müssen und deshalb Schutz in einem Mitgliedstaat benötigen. In Deutschland entscheidet hierüber das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Asylverfahren. Rechtliche Einordnung Entscheidend sind die gesetzlichen Voraussetzungen und…
Asylantrag
Asylantrag Ein Asylantrag ist das Gesuch eines Ausländers, in Deutschland Schutz vor Verfolgung oder schwerwiegenden Gefahren zu erhalten. Mit ihm wird das Asylverfahren beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eingeleitet. Das Bundesamt prüft unter anderem Asylberechtigung, Flüchtlingseigenschaft, subsidiären Schutz und nationale Abschiebungsverbote. Für das Verfahren gelten besondere Mitwirkungs- und Anhörungspflichten. Rechtliche Einordnung Die Einzelheiten richten…