Befristung

Befristung ist die zeitliche Begrenzung eines Arbeitsvertrags durch Enddatum oder einen bestimmten Zweck. Nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz benötigt sie grundsätzlich einen sachlichen Grund; eine sachgrundlose Befristung ist nur unter besonderen Voraussetzungen und Höchstgrenzen zulässig. Die Befristungsabrede muss vor Arbeitsbeginn schriftlich vereinbart werden. Eine unwirksame Befristung führt regelmäßig zu einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Ihre gerichtliche Kontrolle erfordert eine fristgebundene Entfristungsklage. Arbeitsvertrag, gesetzlicher Schutz und betriebliche Beteiligung sind gemeinsam zu prüfen.

Rechtliche Bedeutung

Befristungen begrenzen die Vertragsdauer, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

Voraussetzungen und Folgen

Die genaue rechtliche Beurteilung richtet sich nach den einschlägigen Vorschriften, der Beteiligtenrolle und den Umständen des Einzelfalls.

Beispiel

Ein Arbeitnehmer wird für die Dauer einer Elternzeitvertretung eingestellt.

Häufige Fragen

Was ist der rechtliche Kern?

Befristungen begrenzen die Vertragsdauer, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

Was sollte praktisch geprüft werden?

Fristen, Form, Nachweise, Zuständigkeit und mögliche Rechtsbehelfe sind frühzeitig zu klären.

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