Cybercrime
Cybercrime bezeichnet Straftaten, die sich gegen IT-Systeme oder Daten richten oder mithilfe digitaler Technik begangen werden. Dazu zählen insbesondere Ausspähen und Abfangen von Daten, Computersabotage, Computerbetrug, Phishing, Ransomware und unbefugte Systemzugriffe. Je nach Tat gelten unterschiedliche Strafnormen, Versuchsstrafbarkeit und Qualifikationen. Ermittlungen betreffen häufig internationale Zuständigkeit, digitale Spuren, Beschlagnahme von Geräten und Datenschutz. Der Begriff selbst ist kein einheitlicher Straftatbestand. Digitale Beweise und internationale Bezüge prägen Ermittlungen und gerichtliche Bewertung.
Rechtliche Bedeutung
Cybercrime verbindet materielles Strafrecht, Strafprozessrecht und IT-Sicherheit.
Voraussetzungen und Folgen
Die genaue rechtliche Beurteilung richtet sich nach den einschlägigen Vorschriften, der Beteiligtenrolle und den Umständen des Einzelfalls.
Beispiel
Ein Täter verschlüsselt fremde Unternehmensdaten und verlangt Lösegeld.
Häufige Fragen
Was ist der rechtliche Kern?
Cybercrime verbindet materielles Strafrecht, Strafprozessrecht und IT-Sicherheit.
Was sollte praktisch geprüft werden?
Fristen, Form, Nachweise, Zuständigkeit und mögliche Rechtsbehelfe sind frühzeitig zu klären.
Verwandte Begriffe
Siehe die thematisch verwandten Beiträge dieses Wörterbuchs.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung.