Änderungskündigung

Eine Änderungskündigung verbindet die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses mit dem Angebot, es zu geänderten Bedingungen fortzusetzen. Der Arbeitnehmer kann das Angebot ablehnen, vorbehaltlos annehmen oder unter dem Vorbehalt annehmen, dass die Änderung sozial gerechtfertigt ist. Für den Vorbehalt und die Kündigungsschutzklage gelten kurze Fristen. Die Änderung muss erforderlich und verhältnismäßig sein; mildere Mittel und die Beteiligung des Betriebsrats sind zu prüfen. Arbeitsvertrag, gesetzlicher Schutz und betriebliche Beteiligung sind gemeinsam zu prüfen.

Rechtliche Bedeutung

Die Änderungskündigung betrifft nicht nur die Beendigung, sondern vor allem neue Arbeitsbedingungen.

Voraussetzungen und Folgen

Die genaue rechtliche Beurteilung richtet sich nach den einschlägigen Vorschriften, der Beteiligtenrolle und den Umständen des Einzelfalls.

Beispiel

Der Arbeitgeber bietet nach Standortschließung eine Weiterbeschäftigung an einem anderen Ort an.

Häufige Fragen

Was ist der rechtliche Kern?

Die Änderungskündigung betrifft nicht nur die Beendigung, sondern vor allem neue Arbeitsbedingungen.

Was sollte praktisch geprüft werden?

Fristen, Form, Nachweise, Zuständigkeit und mögliche Rechtsbehelfe sind frühzeitig zu klären.

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