Widerrufsrecht im Fernabsatz

Das Widerrufsrecht im Fernabsatz erlaubt einem Verbraucher, einen außerhalb gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit geschlossenen Vertrag innerhalb der gesetzlichen Frist ohne Begründung zu widerrufen. Die Frist beträgt regelmäßig 14 Tage und beginnt erst bei ordnungsgemäßer Belehrung sowie Erfüllung weiterer Voraussetzungen. Nach dem Widerruf sind Leistungen zurückzugewähren. Gesetzliche Ausnahmen bestehen etwa für individuell angefertigte Waren, bestimmte versiegelte Produkte und vollständig erbrachte Dienstleistungen. Informationspflichten und zwingende Verbraucherrechte begrenzen die vertragliche Gestaltung.

Rechtliche Bedeutung

Das Widerrufsrecht gleicht typische Informations- und Entscheidungsnachteile beim Fernabsatz aus.

Voraussetzungen und Folgen

Die genaue rechtliche Beurteilung richtet sich nach den einschlägigen Vorschriften, der Beteiligtenrolle und den Umständen des Einzelfalls.

Beispiel

Ein Verbraucher widerruft fristgerecht eine im Onlineshop bestellte Standardware.

Häufige Fragen

Was ist der rechtliche Kern?

Das Widerrufsrecht gleicht typische Informations- und Entscheidungsnachteile beim Fernabsatz aus.

Was sollte praktisch geprüft werden?

Fristen, Form, Nachweise, Zuständigkeit und mögliche Rechtsbehelfe sind frühzeitig zu klären.

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