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Tagessatz

Ein Tagessatz ist die Berechnungseinheit der Geldstrafe. Die Anzahl der Tagessätze richtet sich nach der Schuld des Täters, ihre Höhe grundsätzlich nach seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen. Dadurch soll die Belastung einer Geldstrafe bei unterschiedlichen Einkommen vergleichbar sein. Für die rechtliche Bewertung sind die gesetzlichen Voraussetzungen, die Umstände der Tat und die persönlichen Verhältnisse maßgeblich. Die genaue Einordnung beeinflusst Rechtsfolgen oder Verfahrensablauf und muss deshalb stets am konkreten Einzelfall geprüft werden.

Rechtliche Bedeutung

Nach § 40 StGB werden Anzahl und Höhe getrennt bestimmt. Ausgangspunkt für die Tagessatzhöhe ist regelmäßig das durchschnittliche tägliche Nettoeinkommen.

Voraussetzungen und Folgen

Die Anwendung richtet sich nach den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften. Das Gericht muss die maßgeblichen Umstände feststellen, würdigen und seine Entscheidung nachvollziehbar begründen.

Beispiel

Das Gericht verhängt 60 Tagessätze zu je 40 Euro; die Geldstrafe beträgt insgesamt 2.400 Euro.

Häufige Fragen

Welche Bedeutung hat Tagessatz?

Der Begriff kann die strafrechtliche Rechtsfolge oder den Ablauf des Strafverfahrens maßgeblich beeinflussen.

Ist stets eine Einzelfallprüfung erforderlich?

Ja. Voraussetzungen und Folgen hängen von den gesetzlichen Regeln und den konkreten Umständen ab.

Verwandte Begriffe

Strafrecht, Prozessrecht, Strafe, Strafzumessung

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung.

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