Absicht im Strafrecht
Absicht im Strafrecht bezeichnet die stärkste Vorsatzform, bei der es dem Täter gerade auf den tatbestandlichen Erfolg oder das Ziel ankommt. Der Begriff gehört zum Allgemeinen Teil des Strafrechts und bestimmt Voraussetzungen, Zurechnung oder persönliche Verantwortlichkeit einer Straftat. Seine genaue Einordnung entscheidet häufig darüber, ob und wegen welcher Beteiligungs- oder Begehungsform ein Täter strafbar ist. Maßgeblich sind das Strafgesetzbuch und die hierzu entwickelte strafgerichtliche Rechtsprechung.
Rechtliche Bedeutung
Die rechtliche Bedeutung folgt insbesondere aus dem Allgemeinen Teil des Strafgesetzbuchs und der strafgerichtlichen Rechtsprechung.
Voraussetzungen und Folgen
Absicht genügt auch, wenn der Erfolgseintritt nicht sicher ist; entscheidend ist das zielgerichtete Wollen
Beispiel
Der Täter zerstört eine Sache, um gezielt eine Versicherungsleistung zu erhalten
Häufige Fragen
Welche Rechtsgrundlagen sind maßgeblich?
Entscheidend sind insbesondere die Vorschriften des Allgemeinen Teils des StGB sowie die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs.
Warum ist die Abgrenzung wichtig?
Von ihr hängen Tatbestand, Vorsatz, Schuld, Beteiligungsform oder die Möglichkeit einer Strafbefreiung ab.
Verwandte Begriffe
Strafrecht, Vorsatz, Tatbestand
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung.