Strafrecht

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    Rechtswidrigkeit

    Rechtswidrigkeit: Rechtswidrigkeit bedeutet, dass eine tatbestandsmäßige Handlung im Widerspruch zur Rechtsordnung steht und nicht gerechtfertigt ist. Einordnung Der Begriff gehört zur Prüfung einer Straftat. Maßgeblich sind das StGB und die allgemeinen strafrechtlichen Grundsätze. Bedeutung Nach der Tatbestandsmäßigkeit werden insbesondere Rechtswidrigkeit und Schuld geprüft. Rechtfertigungs- oder Entschuldigungsgründe können die Bewertung verändern. Beispiel Wer einen Angreifer in…

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    Notwehr

    Notwehr: Notwehr ist die erforderliche Verteidigung gegen einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff. Einordnung Der Begriff gehört zur Prüfung einer Straftat. Maßgeblich sind das StGB und die allgemeinen strafrechtlichen Grundsätze. Bedeutung Nach der Tatbestandsmäßigkeit werden insbesondere Rechtswidrigkeit und Schuld geprüft. Rechtfertigungs- oder Entschuldigungsgründe können die Bewertung verändern. Beispiel Wer einen Angreifer in erforderlicher Weise abwehrt, kann durch…

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    Rechtfertigender Notstand

    Der rechtfertigende Notstand erlaubt ausnahmsweise einen Eingriff in ein fremdes Rechtsgut, um eine gegenwärtige Gefahr für ein höherwertiges Interesse abzuwenden. Liegen die Voraussetzungen des § 34 StGB vor, handelt der Täter nicht rechtswidrig. Voraussetzungen Erforderlich sind eine gegenwärtige, nicht anders abwendbare Gefahr, eine Abwägung der betroffenen Interessen und ein wesentliches Überwiegen des geschützten Interesses. Die…

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    Schuld

    Schuld bezeichnet im Strafrecht die persönliche Vorwerfbarkeit einer rechtswidrigen Tat. Bestraft werden kann grundsätzlich nur, wer schuldfähig ist, das Unrecht erkennen konnte und ohne Entschuldigungsgrund handelte. Stellung im Deliktsaufbau Nach Tatbestandsmäßigkeit und Rechtswidrigkeit wird geprüft, ob dem Täter die Tat persönlich vorgeworfen werden kann. Die Schuld betrifft damit nicht das äußere Geschehen, sondern die individuelle…

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    Schuldfähigkeit

    Schuldfähigkeit ist die Fähigkeit, das Unrecht einer Tat einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln. Fehlt sie, kann dem Täter die rechtswidrige Tat strafrechtlich nicht als Schuld vorgeworfen werden. Gesetzliche Grundlagen Kinder unter 14 Jahren sind nach § 19 StGB schuldunfähig. Bei seelischen Störungen kann die Schuldfähigkeit nach § 20 StGB ausgeschlossen oder nach §…

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    Subjektiver Tatbestand

    Subjektiver Tatbestand: Der subjektive Tatbestand umfasst die inneren Merkmale einer Straftat, insbesondere Vorsatz und gegebenenfalls besondere Absichten. Einordnung Der Begriff gehört zur Prüfung von Straftatbeständen. Maßgeblich sind das StGB und die hierzu entwickelten allgemeinen strafrechtlichen Grundsätze. Bedeutung Für eine Strafbarkeit müssen die gesetzlichen Voraussetzungen im konkreten Fall erfüllt sein. Enge Bezüge bestehen zu Objektivem Tatbestand,…

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    Vorsatz

    Vorsatz: Vorsatz bedeutet Wissen und Wollen der Verwirklichung der Merkmale eines Straftatbestands. Einordnung Der Begriff gehört zur Prüfung von Straftatbeständen. Maßgeblich sind das StGB und die hierzu entwickelten allgemeinen strafrechtlichen Grundsätze. Bedeutung Für eine Strafbarkeit müssen die gesetzlichen Voraussetzungen im konkreten Fall erfüllt sein. Enge Bezüge bestehen zu Objektivem Tatbestand, Subjektivem Tatbestand, Vorsatz, Fahrlässigkeit und…

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    Fahrlässigkeit

    Fahrlässigkeit: Fahrlässigkeit liegt vor, wenn der Täter die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt und dadurch einen vorhersehbaren sowie vermeidbaren Tatbestand verwirklicht. Einordnung Der Begriff gehört zur Prüfung von Straftatbeständen. Maßgeblich sind das StGB und die hierzu entwickelten allgemeinen strafrechtlichen Grundsätze. Bedeutung Für eine Strafbarkeit müssen die gesetzlichen Voraussetzungen im konkreten Fall erfüllt sein….

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    Kausalität

    Kausalität: Kausalität bezeichnet den ursächlichen Zusammenhang zwischen einer Handlung und dem eingetretenen Erfolg. Einordnung Der Begriff gehört zur Prüfung von Straftatbeständen. Maßgeblich sind das StGB und die hierzu entwickelten allgemeinen strafrechtlichen Grundsätze. Bedeutung Für eine Strafbarkeit müssen die gesetzlichen Voraussetzungen im konkreten Fall erfüllt sein. Enge Bezüge bestehen zu Objektivem Tatbestand, Subjektivem Tatbestand, Vorsatz, Fahrlässigkeit…

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    Objektive Zurechnung

    Objektive Zurechnung liegt vor, wenn der Täter eine rechtlich missbilligte Gefahr geschaffen hat, die sich im tatbestandlichen Erfolg verwirklicht. Bedeutung Die objektive Zurechnung begrenzt bei Erfolgsdelikten die rein naturwissenschaftliche Kausalität. Nicht jeder verursachte Erfolg wird dem Täter auch rechtlich zugerechnet. Voraussetzungen Erforderlich sind grundsätzlich eine rechtlich missbilligte Gefahr und deren Verwirklichung im konkreten Erfolg. Die…