Ausgleichende Gerechtigkeit

Ausgleichende Gerechtigkeit zielt auf den gerechten Ausgleich zwischen Personen, insbesondere nach Schädigungen oder bei Austauschverhältnissen. Sie fragt, wie ein gestörtes Gleichgewicht durch Ersatz, Rückgabe oder angemessene Gegenleistung wiederhergestellt werden kann.

Grundgedanke

Der Begriff gehört zur Rechtsphilosophie und verbindet Fragen nach Gerechtigkeit, Legitimität und Geltung des Rechts.

Rechtliche Bedeutung

Er dient als Maßstab für Begründung, Bewertung oder Begrenzung rechtlicher und staatlicher Ordnung.

Beispiel

Seine Bedeutung zeigt sich, wenn formell geltendes Recht auf grundlegende Freiheits-, Gleichheits- oder Gerechtigkeitsanforderungen trifft.

Häufige Fragen

Ist der Begriff unmittelbar geltendes Recht?

Das hängt vom Zusammenhang ab. Manche Grundsätze sind ausdrücklich positivrechtlich verankert, andere dienen vor allem der rechtsphilosophischen Analyse.

Welche praktische Bedeutung hat er?

Er prägt Gesetzgebung, Auslegung und die Beurteilung staatlicher Entscheidungen.

Verwandte Begriffe

Recht und Moral, Rechtspositivismus, Naturrecht, Rechtssicherheit

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung.

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