Schutz von Ehe und Familie
Schutz von Ehe und Familie bezeichnet die besondere verfassungsrechtliche Gewährleistung von Ehe und Familie gegen staatliche Beeinträchtigung. Der Begriff gehört zur Grundrechtslehre und bestimmt Reichweite, Schutzintensität oder verfahrensrechtliche Sicherung individueller Freiheit. Seine Anwendung verlangt regelmäßig eine sorgfältige Abwägung zwischen persönlicher Selbstbestimmung und verfassungsrechtlich anerkannten Gemeinschaftsbelangen. Maßgeblich sind das Grundgesetz und die gefestigte Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Der Begriff prägt damit Freiheit, Persönlichkeitsschutz und rechtsstaatliche Begrenzung öffentlicher Gewalt.
Rechtliche Bedeutung
Die rechtliche Bedeutung folgt insbesondere aus den Grundrechten des Grundgesetzes und ihrer Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht.
Voraussetzungen und Folgen
Art. 6 Abs. 1 GG enthält Abwehrrecht, Institutsschutz und staatliche Schutz- sowie Förderpflichten
Beispiel
Eine gesetzliche Regelung benachteiligt Familien ohne hinreichenden Grund gegenüber anderen Lebensformen
Häufige Fragen
Welche Rechtsgrundlage ist maßgeblich?
Entscheidend sind das jeweils einschlägige Grundrecht, seine Schranken und die verfassungsgerichtlich entwickelten Schutzmaßstäbe.
Wann ist ein Eingriff zulässig?
Ein Eingriff benötigt eine tragfähige Rechtsgrundlage und muss insbesondere Bestimmtheit, Verhältnismäßigkeit und weitere Schranken-Schranken beachten.
Verwandte Begriffe
Allgemeines Persönlichkeitsrecht, Grundrechte, Verfassungsrecht
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung.
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