|

Unbeplanter Innenbereich

Unbeplanter Innenbereich ist ein im Zusammenhang bebauter Ortsteil, für den kein qualifizierter Bebauungsplan gilt. Die Zulässigkeit beurteilt sich insbesondere nach § 34 BauGB.

Einordnung

Der Begriff gehört zum Bauplanungsrecht und Baurecht.

Beispiel

Die Zulässigkeit eines Vorhabens richtet sich nach den konkreten örtlichen und gesetzlichen Vorgaben.

Häufige Fragen

Wo ist dies geregelt?

Wichtige Regeln stehen im BauGB.

Verwandte Begriffe

Bebauungsplan, Bauleitplanung, Baugenehmigung

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung.

Ähnliche Beiträge

  • Insolvenzforderung

    Insolvenzforderung Eine Insolvenzforderung ist ein zur Zeit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründeter Vermögensanspruch gegen den Schuldner. Der Gläubiger muss sie beim Insolvenzverwalter anmelden; sie wird dann in die Insolvenztabelle aufgenommen oder bestritten. Insolvenzforderungen werden grundsätzlich nur anteilig aus der Insolvenzmasse erfüllt. Ansprüche, die erst nach Eröffnung entstehen, können dagegen Masseverbindlichkeiten sein. Rechtliche Einordnung Die Einzelheiten…

  • Recht der Europäischen Union

    Das Recht der Europäischen Union ist die eigenständige Rechtsordnung der EU. Es umfasst Primärrecht, Sekundärrecht und allgemeine Rechtsgrundsätze. Es bindet die Mitgliedstaaten im Umfang der übertragenen Zuständigkeiten und wird durch nationale Behörden und Gerichte angewandt. Funktion und Voraussetzungen Sein Verhältnis zum nationalen Recht wird insbesondere durch den Anwendungsvorrang geprägt. Beispiel Eine EU-Verordnung gilt in allen…

  • Insolvenzgläubiger

    Insolvenzgläubiger Insolvenzgläubiger ist, wer bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens einen begründeten Vermögensanspruch gegen den Schuldner hat. Er muss seine Forderung zur Insolvenztabelle anmelden, um am Verfahren teilzunehmen. Insolvenzgläubiger werden im Regelfall nur quotal aus der Insolvenzmasse befriedigt. Von ihnen zu unterscheiden sind Massegläubiger, deren Ansprüche erst nach der Verfahrenseröffnung entstehen oder besonders behandelt werden. Rechtliche Einordnung…

  • |

    Immissionsschutzrechtliche Genehmigung

    Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung ist die behördliche Zulassung für Errichtung und Betrieb bestimmter, potenziell umweltrelevanter Anlagen. Welche Anlagen genehmigungsbedürftig sind, bestimmen das Bundes-Immissionsschutzgesetz und insbesondere die 4. BImSchV. Die Genehmigung ist grundsätzlich eine gebundene Entscheidung: Sind sämtliche gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, besteht regelmäßig ein Anspruch auf Erteilung. Das Verfahren bündelt zahlreiche anlagenbezogene öffentlich-rechtliche Prüfungen. Rechtliche Bedeutung Geprüft…

  • Bürgermeister

    Der Bürgermeister ist ein zentrales Organ der Gemeinde. Er vertritt die Gemeinde nach außen, leitet die Gemeindeverwaltung und bereitet Entscheidungen des Gemeinderats vor oder vollzieht sie. Seine konkrete Stellung, Wahl, Amtszeit und Zuständigkeit richten sich nach dem Kommunalrecht des jeweiligen Landes. In vielen Ländern führt der Bürgermeister zugleich den Vorsitz im Gemeinderat, unterliegt dabei aber…

  • Ausreisepflicht

    Ausreisepflicht Ausreisepflicht bedeutet, dass ein Ausländer Deutschland verlassen muss, weil er keinen erforderlichen Aufenthaltstitel besitzt oder ein solcher erloschen ist. Sie kann vollziehbar sein, wenn keine aufschiebende Wirkung eines Rechtsbehelfs entgegensteht. Wird die Ausreise nicht freiwillig vorgenommen, kann die Behörde die Verpflichtung durch Abschiebung durchsetzen. Rechtliche Einordnung Entscheidend sind die gesetzlichen Voraussetzungen und die Umstände…